Spielmannszug

 
 

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Bereits ein Jahr vor dem Wiederaufleben der Alten Gilde im Jahre 1950 wurde der Spielmannszug gegründet. 16 Spielleute bildeten damals die erste „schlagkräftige“ Besetzung. 1951 fand anlässlich der Fahnenweihe im Städt. Saalbau der erste offizielle Auftritt statt. Das erste Übungslokal war die Gaststätte Roberts, erster Leiter und Tambourmajor war Josef Löseke. Damals präsentierte sich der Spielmannszug noch ganz in weißen Hemden und weißen Hosen, ohne Uniformen oder Schützenröcke, und marschiert wurde überwiegend auf Kopfsteinpflaster.  

Als Josef Löseke 1954 Chef der 3. Kompanie wurde, übernahm Georg Schulz den Tambourstab, den er 10 Jahre lang innehatte.

1958 erfolgten erste Auftritte in richtigen Uniformjacken. Angefertigt wurden sie zunächst von einem Schneider in Hillerheide. Diesen Luxus ließ man sich 1500 Mark kosten, viel Geld für die damalige Zeit. Mit Beginn der 70er Jahre erstand man noch einige Jahre lang gebrauchte und günstige Jacken aus der Kleiderkammer der Werler Justizvollzugsanstalt.

Ab 1960 fanden die wöchentlichen Proben im Vereinsheim des Schrebergartens „Fröhliche Morgensonne“ (dort, wo später das neue Kreishaus erbaut wurde) statt.

1964 wurde Hans Mikolinski zum neuen Vorsitzenden und Tambourmajor gewählt und stand 21 Jahre lang an der Spitze des  Spielmannszuges.

1979 wieder Neueinkleidung: Endlich wurden alte, ausgediente Uniformjacken durch neue, ähnlich denen der normalen Schützenröcke, ersetzt und zwar maßgeschneidert. Dem optischen Aufschwung folgte nach und nach stetig besserer Klang. Immer wieder wurden Art und Umfang des Repertoires erweitert, verbessert und vor allem zeitgemäßer gestaltet.

In den 70er Jahren musste die Schrebergartenanlage „Fröhliche Morgensonne“ den ehrgeizigen Bauplänen der Stadt weichen, und so war man wieder auf der Suche nach einem neuen Übungslokal. Von 1970 bis 1972 war es die Gaststätte Reiners in Recklinghausen-Ost und ab 1972 dann das Kolpinghaus.

Im Juli 1985, als Hans Mikolinski viel zu früh verstarb, übernahm Günter Tomczak das Ruder. Als alter Haudegen ist Günter bereits seit 1952 Mitglied.

Ein großer Dank gilt allen Förderern, besonders den Königshäusern der Alten Gilde, die uns in vielen Jahren unseres Bestehens immer wieder mit Spenden zur Anschaffung von Spielmannszugjacken und Instrumenten unterstützt haben.

Zahlreiche Teilnahmen an Karnevalsveranstaltungen, wie Rosenmontagsumzüge, bilden ein schönes Kontrastprogramm zum Schützenalltag. Einmal nahm der Spielmannszug sogar in Köln am Schull- und Veedelszöch teil.

Auch außerhalb der Schützen- und Karnevalsaktivitäten gaben unzählige Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen, St. Martins-Umzüge und letztlich eigene Weihnachtsfeiern immer wieder Grund, aufzuspielen.

Nach Günther Tomczak übernahmen Udo Burmeister, dann Thorsten „Etsche“ Engler und bis heute Klaus-Peter Hampel die Führung des Spielmannszuges.

 Gut Spiel !


o  Interessenten/Nachwuchs, ob jung oder alt, sind jederzeit herzlich willkommen
o  Keine musikalische Vorbildung erforderlich
o  Proben finden jeden Sonntag (außer in den Ferien) ab 11:00 Uhr im Kolpinghaus, Herzogswall 38, statt
o  Instrumente (Lyra, Querflöte, Marschtrommel, Pauke oder Becken) und Uniformen werden
    kostenlos gestellt
o  Ansprechpartner: Johannes Rose, Tel.: 02361/15752        Email:  johannes.rose@absg.de  

 

Der Spielmannszug der ABSG im Wandel der Zeit

Tambourmajor Josef Löseke (1951 – 1953)
 

                                             Tambourmajor Georg Schulz (1954 – 1963)
 

Tambourmajor Hans Mikolinski (1964 – 1985)
 

                                        Tambourmajor Günter Tomczak (1986 – 1990)
 

Tambourmajor Udo Burmeister (1991 - 1993)
   

                                            Tambourmajor Thorsten Engler (1994 - 1996)
  

Tambourmajor Klaus-Peter Hampel (seit 1997)
 

 

 

Leitung des Spielmannszugs

           

   Uwe Bleier                  Klaus-Peter Hampel        Claudia Sternemann
Tambourmajor

Fotos  © ABSG